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Thalia: Thalia
Thalia: ThaliaEMI Thalia, Tochter des Zeus und eine der neun Musen aus der griechischen Mythologie, zuständig für Komödie und lyrische Dichtung, ist die Namenspatronin der mexikanischen Sängerin Ariadna Thalía Sodi Miranda. Auf ihrem zweiten gleichnamigen Album – nach ihrem Debut 1990 – präsentiert Thalía internationale Popmusik. Dass sie Mexikanerin ist, lässt sich an der Musik nicht erkennen, die Stilrichtung reicht von Balladen („No me ensenaste“) über leicht rockige Songs („Y seguia“) und Discostücke („Vueltas en el aire“) bis zu vorsichtigem Rap („La loca“). Alles international kompatibel, anzusiedeln zwischen der insgesamt rockigeren Kolumbianerin Shakira und den discotauglicheren Stücken von Jennifer Lopez. Auf der CD wurde die Musik nicht von Thalía geschrieben, sondern von Erfolgsproduzenten wie Emilio Estefan. Auch von den Texten hat die 1971 in Mexiko City geborene Sängerin nur zwei selbst verfasst. Diese unterscheiden sich aber nicht vom schlichten Rest, bei dem es auch immer nur um glückliche oder unglückliche Liebe geht oder um Teenagerprobleme, womit die Zielgruppe klar wäre. Die lyrische Muse Thalia hat hier nicht Pate gestanden. Trotzdem oder gerade deswegen hat das Album, auf dem Thalía auch englische Texte singt, in den ersten fünf Wochen 200.000 Exemplare in den USA verkauft und Platin erhalten. Die CD schließt mit einer überflüssigen Coverversion des Stückes „You spin me round“ (1985) von der Band Dead or Alive. |
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