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Alberto Caleris: Guápulo

Danza y Movimiento 2005

Alberto Caleris ist ein Reisender in Sachen Musik. Geboren in Argentinien und dort Mitte der 80er Jahre Mitglied der Liedermacher- und Rockszene verschlug es ihn Anfang der 90er Jahre nach Quito. In der ecuadorianischen Hauptstadt lebt und arbeitet er im Stadtteil Guápulo, den er als einen „Ort voller Poesie und Musik“ beschreibt. Dort schrieb er auch die meisten Stücke dieser CD, seiner ersten Produktion nach 10 Jahren Abstinenz vom Musikgeschäft. 1999 lernte er in Quito die kubanische Gruppe Moncada kennen und wurde von ihr zu einer Tournee nach Kuba eingeladen. Bei den gemeinsamen Auftritten entstand die Idee zu ‚Guápulo‘.

Auf der CD finden sich Lieder im kolumbianischen vallenato-Stil (‚Paisaje‘) genauso wie sones (‚Sangre y Miel‘) oder boleros (‚Búscame‘). Sie erzählen meistens Stadtgeschichten, vom Betrunkenen frühmorgens auf dem Nachhauseweg in Buenos Aires oder der Plaza San Francisco in Quito. Aber auch seine Erfahrungen und Erlebnisse in vielen Ländern Lateinamerikas hat Caleris in seinen Texten verarbeitet. Über 100 von seinen Kompositionen können übrigens auf der Internetseite des Palmera-Verlages (www.palmera.de) angehört und gelesen werden.

Torsten Eßer

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