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matices-Interview bei Kölncampus

Radiobeitrag auf Kölncampus vom 10.12.2008
Wer steckt eigentlich hinter matices und wer sind die Autoren?
Der Beitrag wirft einen kurzen Blick hinter die Kulissen von Matices und beschreibt die Aufgabenfelder der Mitarbeiter.

Ausgabe 63: Comics. Spiegel von Kultur und Gesellschaft

Die sprachliche Nachahmung von Lauten oder Geräuschen wird in der Sprachwissenschaft als Onomatopoesie bezeichnet. Besser bekannt dürfte das Phänomen jedoch als Comic-Sprache sein. Ausdrücke wie seufz, knarz, boing und wumms haben die Sprechweise von Generationen geprägt. Gerade die Verwendung von Lautmalerei und Umgangssprache verschafften dem gesamten Genre jedoch ein Image des unschicklich Ordinären. Derartiges als Kultur, Kunst oder gar Literatur zu bezeichnen war lange Zeit schlicht unmöglich. Doch historias em quadrinhos, historietas, gibis, tebeos oder einfach cómics zeugen nicht nur zeichnerisch, sondern auch inhaltlich von einer enormen Vielfalt. Schrille Mangas finden sich neben düsteren schwarz-weiss Schraffuren. Comics sind mittlerweile fester Bestandteil der literarisch-künstlerischen Welt und als solcher immer auch Spiegel von Zeit, Kultur und Gesellschaft. In unserem Themenschwerpunkt widmen wir uns aktuellen und historischen Entwicklungen in der Comic-Szene Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel. Die Autoren dieser Ausgabe beleuchten regionale Besonderheiten, konkrete gesellschaftspolitische Inhalte und theoretische Grundlagen. Bei der Illustration konnten wir auf die Unterstützung von namhaften Künstlern und Magazinen zurückgreifen.

Ausgabe 62: Zwischen Erinnern und Vergessen. Vergangenheitsbewältigung in Spanien

Drei Jahre dauert der spanische Bürgerkrieg, von 1936-1939. Darauf folgt eine Diktatur unter General Franco, der mit seinen faschistischen Anhängern die besiegten Republikaner, Kommunisten, Sozialisten und Anarchisten verfolgt. Mitte der 70er Jahre stirbt General Franco und auf seinem Sterbebett findet auch die Diktatur ein Ende. Damit ist die Zeit gekommen neue Wege einzuschlagen, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Spanien wird ein demokratischer und säkularer Staat, mit einer konstitutionellen Monarchie, der versucht die Entwicklung seiner europäischen Nachbarn schnell aufzuholen und Anschluss zu finden. Doch auch Jahrzehnte nach Ende des spanischen Bürgerkriegs scheinen die Wunden nicht geheilt und das spanische Volk nicht versöhnt zu sein. Immer lauter werden die Stimmen, die eine lückenlose Aufklärung der Vergangenheit fordern und einen gesellschaftlichen Dialog über die eigene Geschichte fordern. Einige davon kommen in dieser Ausgabe zu Wort.

Ausgabe 61: Lateinamerika - Ein Kontinent wächst zusammen?

Integration bedeutet "Herstellung eines Ganzen". Gerade in Lateinamerika ist dies ein spannender, aber auch sehr schwieriger und langwieriger Prozess. Viele wirtschaftliche Handelsbündnisse konkurrieren miteinander, auch auf politischer Ebene bestehen und entstehen viele verschiedene Zusammenschlüsse. Die zentrale Frage lautet also: wie schafft man wirtschaftliche und politische Einheit ohne sie durch zu viele Bündnisse zu entzweien? Diese Ausgabe setzt sich insbesondere mit dieser Frage auseinander und versucht Erfolge und Misserfolge der Bündnisse zu diskutieren. Der Einleitungsartikel bietet einen Überblick über die Anfänge integrativer Bemühungen in Lateinamerika im 19. Jahrhundert und stellt das Erfolgsmodell MERCOSUR der möglichen Alternative ALBA gegenüber. Obwohl gute Voraussetzungen bestehen wird deutlich, warum Lateinamerika sich immer noch mit sowohl wirtschaftlicher als auch politischer Integration schwer tut. Der Führungsanspruch Brasiliens in Lateinamerika wird hinterfragt, Info-Kästen geben Aufschluss über die derzeitige Handelsgeografie Lateinamerikas. Um möglichst viele Schattierungen des Themas zu erfassen, kommen in kurzen Interviews auch diejenigen zu Wort, die in den betroffenen Ländern leben. Werden derartige Handelsbeziehungen im Alltag überhaupt bemerkt? Wie bestimmen gemeinsame Märkte und Freihandelszonen den Alltag? Wie sieht der Austausch konkret zwischen den einzelnen Ländern aus?

Ausgabe 60: Rum, Cacha‚àö√Öa, Tequila & Co

Mojitos, Daiquiris, Caipirinhas und Margaritas zählen seit langem zu den beliebtesten Drinks der Welt und gehören heute zum Standardrepertoire jeder Cocktailkarte. Die Grundspirituosen Rum, Cachaça und Tequila, allesamt edle Brände aus Lateinamerika, schauen auf eine ereignisreiche und erzählenswerte Geschichte zurück. Die traditionsreichste davon hat vermutlich der Tequila: Dieses hochprozentige Destillat soll bereits von den Azteken getrunken worden sein. Allerdings gibt es keinen Beweis dafür, dass die Azteken die Brennkunst bereits beherrschten. Daher erscheint es wahrscheinlich, dass der Herrscher Moctezuma nicht Tequila sondern den puren Agaventrunk Pulque zu trinken pflegte. Rum, der die wunderbare Eigenschaft besitzt, je nach Temperaturlage zu kühlen oder zu wärmen, hat sicherlich die schillerndste Geschichte dieses Trios; nicht zuletzt aufgrund seiner Bedeutung als Proviant, sowie Zahlungs- und Genussmittel. Die erste urkundliche Erwähnung des Zuckerrohrbrandes stammt aus dem Jahr 1654: Der Oberste Gerichtshof in Connecticut beschloss die Konfiszierung von "jedem hochprozentigen Getränk aus Barbados, gemeinhin Rum, kill devil oder so ähnlich genannt". Cachaça, ebenfalls ein Zuckerrohrschnaps, ist unangefochten das Nationalgetränk Brasiliens. Es dauerte allerdings bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts, bis Cachaça salonfähig wurde. In unserem Themenschwerpunkt nippen wir ein wenig an der Geschichte dieser lateinamerikanischen Spirituosen und hoffen, dass es unseren Lesern Durst auf mehr macht.

Ausgabe 59: Mexico D.F.

Eine Stadt, die mit über 25 Millionen Einwohnern unsere Vorstellungskraft übersteigt. Viele empfinden den Verkehr, die großen Entfernungen, die Luftverschmutzung und die Kriminalität als unerträglich. Die Bewohner aus der Provinz erkennen einen chilango, wie die Bewohner von Mexiko-Stadt allgemein genannt werden, daran, dass er viel hektischer und gestresster ist als sie selbst. Doch da es nirgens im Land so viele Universitäten, Schulen und vor allem Arbeitsplätze gibt, sehen die meisten die Provinz nicht als Option. Und ein Großteil der chilangos liebt seine Stadt, möchte das überreiche Kultur- und Unterhaltungsangebot, die unzähligen Shoppingmöglichkeiten nicht missen. Die Stadt hat viele Gesichter, von heruntergekommenen Slums über romantische Stadtviertel im Kolonialstil und Reste eines uralten Kanalsystems bis hin zu den schicken, abgegrenzten Wohnvierteln der Superreichen ist alles dabei. Gleichzeitig ist es eine Stadt, in der einem auf Schritt und Tritt Geschichte begegnet. Dass hier viele Siedlungsschichten übereinander liegen, ist am eindruckvollsten am Platz der drei Kulturen sichtbar, wo vorspanische Bauten, eine koloniale Kirche und ein moderner Wohnkomplex aufeinander treffen. Im Zusammenhang mit diesem Platz gibt es leider auch dieses Jahr ein trauriges Jubiläum zu feiern: vor 40 Jahren wurden hier demonstrierende Studenten von Militärs umgebracht. Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln versuchen wir einen Eindruck zu vermitteln, was diese Stadt ausmacht, die im Rest des Landes oft einfach nur Mexiko genannt wird.

Ausgabe 58: Amor y sexualidad

‹ber Sexualit‰t in Lateinamerika herrschen seit jeher die verschiedensten Klischees: die latinos seien ¸bersexualisiert, die nahezu ¸berall pr‰senten Ausformungen des machismo w¸rden sich niemals ‰ndern. Doch trifft tats‰chlich noch immer zu? Kann man wirklich generell Aussagen ¸ber den Umgang von Mann und Frau miteinander in Lateinamerika treffen? Oder bestehen doch gewisse Unterschiede von Land zu Land? In diesem Themenschwerpunkt wird unter anderem Teresa Ulloa Ziaurriz aus Mexiko ihre ganz persˆnliche Definition vom Begriff der sexualidad liefern. Zudem wird sie ¸ber ihren Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen berichten. Danach schauen wir weiter s¸dlich nach Brasilien: Dort setzen sich die ansonsten so offenen, kontaktfreudigen Brasilianer heute in Sachen Liebe und Erotik anscheinend dermaflen unter der Druck, dass dabei letztendlich nicht nur die Romantik, sondern die sexuelle Aktivit‰t einen herben Verlust erleiden musste. Der Artikel "Mamacita Rica" gibt einen Einblick in die Eroberungsstrategien der Latinos: Wie verhalten sich lateinamerikanische M‰nner, wenn sie eine Frau verf¸hren wollen? Zudem besch‰ftigen wir uns mit der immens hohen Abtreibungsrate in Argentinien, dem Land mit den meisten durchgef¸hrten Abtreibungen in Lateinamerika. Desweiteren geht es unter anderem um Sexualit‰t in brasilianischen Telenovelas, sowie um sexuelle Kultur in Nicaragua.

Ausgabe 57: Aufr¸stung in Lateinamerika

Die L‰nder Lateinamerikas scheinen sich zur Zeit in einem R¸stungswettlauf zu befinden - dieser Eindruck entsteht zumindest, ber¸cksichtigt man die beunruhigend hohe Zahl von R¸stungsexporten in diesen Regionen. Vor allem Chile, Brasilien und Venezuela haben ihre Ausgaben f¸r R¸stungsg¸ter in den letzten f¸nf Jahren um Rund acht Prozent erhˆht. Doch was steckt hinter der allgemeinen milit‰rischen Mobilisierung S¸damerikas? Welche politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ver‰nderungen entstehen dadurch auf dem s¸damerikanischem Kontinent? Wer beliefert und unterst¸tzt die einzelnen L‰nder und welche Auswirkungen hat der Waffenhandel f¸r die einzelne Person? Experten berichten ¸ber die Hintergr¸nde dieses aktuellen Aufr¸stungstrends in Lateinamerika, den deutsche Firmen mit enormen Waffentlieferungen zu einem wesentlichen Teil unterst¸tzen.

Ausgabe 56: Carnaval

Karneval ñ ob in Kˆln oder Rio ñ ist ein kulturelles Groflereignis. Dabei unterscheiden sich die Formen und Rituale enorm, nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Wurzeln und Traditionen. Dennoch, so divers das Karnevalfeiern in den einzelnen Regionen auch sein mag, gibt es doch verbindende Elemente: Karnevaleske Gebr‰uche des Maskierens, fantasievolle Kost¸me, Paraden und ritualisierte Ausgelassenheit finden sich in allen Kulturen wieder. Ob in Deutschland, S¸damerika oder auf den Kanarischen Inseln, von wo aus El Carnaval nach Lateinamerika gelangte, um daraufhin mit tropischen Einfl¸ssen zur¸ckzukehren.

Karneval in Lateinamerika ñ dabei denkt man automatisch an sp‰rlich bekleidete Sambat‰nzerinnen auf pompˆs geschm¸ckten Umzugswagen, Federboas und Trillerpfeifen. Dabei hat der lateinamerikanische Karneval viel mehr zu bieten, etwa im bolivianischen Oruro, in Salvador da Bahia oder in Kolumbien. Aufgrund seines hohen Wirtschaftsfaktors hat der Karneval allerdings auch seine Schattenseiten: Kommerzialisierung, Ausbeutung und Diskriminierung der Mitarbeiter lassen die Kehrseite der jecken Medaille in all ihren Nuancen erkennen. In den Sambaschulen Rio de Janeiros hat der Karneval sogar bereits mafiˆse Strukturen angenommen. In der kˆlschen Rheinmetropole bietet neben dem traditionellen, der alternative Karneval ein buntes Programm. Jecken verschiedener Couleurs feiern abseits des Mainstreams auf multikulturellen Partys. Mit dieser Ausgabe wollen wir einen kleinen, aber bunt gemischten Einblick in die karnevalistische Vielfalt bieten.

Die Matices 56, zum Schwerpunkt-Thema Carnaval!

Ausgabe 55: El Che Vive! - Held, Verdammter, Schlüsselanhäger

An Ernesto Rafael Guevara de la Serna scheiden sich die Geister. Die einen verehren "El Che" als Freiheitskämpfer und Märtyrer, der noch heute, 40 Jahre nach seinem Tod, Sinnstifter für ein breites Spektrum an politischen Bewegungen ist. Die anderen verachten ihn als verbohrten Ideologen und unbarmherzigen Politiker, der seine Ideale ohne Rücksicht auf Verluste und Menschenleben durchzusetzen suchte.

Für die große Masse ist er schlicht ein modisches Accessoire - der Antikapitalist ist zum Verkaufsschlager geworden. Unzählige Modebewusste tragen das berühmte Konterfei, ohne genau zu wissen, um wen es sich dabei handelt. Tengo una remera del Che y no sé por qué - Ich habe ein Che-T-Shirt und weiß nicht, warum - ist in Argentinien mittlerweile ein geflügeltes Wort.

Wer also war der Mann, der am 9. Oktober 1967 von einem bolivianischen Soldaten in Vallegrande erschossen wurde? Was waren seine Ideen und politischen Konzepte, für die er schließlich sein Leben ließ? Wie ist der Mythos um Che Guevara entstanden und welche Bedeutung hat(te) sein Leben und Wirken nicht nur für Kuba, sondern für ganz Lateinamerika und auch für die Befreiungsbewegungen in Afrika?

Die Matices 55, zum Schwerpunkt-Thema El Che Vive!

Ausgabe 54: Katalanische Kultur

Ein Special zur Frankfurter Buchmesse zu Literatur, Musik, Kunst und Fußball

Wo liegt Katalonien? Diese Frage schaltete die katalanische Regierung (Generalitat) 1992 in der internationalen Presse, um für die Olympischen Spiele in Barcelona zu werben. Und in der Tat wussten damals selbst eifrige Spanienbesucher nicht immer eine Antwort auf diese Frage, obwohl sich die katalanische Kultur sehr vom Rest der Kulturen auf der Iberischen Halbinsel unterscheidet. Seither hat die Generalitat große internationale Anstrengungen unternommen, diesen Zustand zu ändern. Ein Erfolg: Die Einladung der "Katalanischen Kultur" als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2007.

Matices präsentiert zu diesem Anlass einen Schwerpunkt zu dieser Kultur, die sich nicht nur auf die Autonome Gemeinschaft Katalonien beschr√§nkt, sondern die sogenannten Països Catalans umfasst, also Andorra, das französische Roussillon, die Autonome Gemeinschaft Valencia, die Balearen und die sardische Stadt Alghero. Aus rund 1000 Jahren Kulturgeschichte können wir natürlich nur einen kleinen Splitter präsentieren, den jedoch haben wir so breit gefächert wie möglich. Auf dass die zu Beginn gestellte Frage bald nur noch wenige Menschen verwirren werde!

Die Matices 54, zum Schwerpunkt-Thema Katalanische Kultur!

Ausgabe 53: Musik ohne Grenzen - música sin fronteras - música sem fronteiras

Das globale N‰herr¸cken hat auf kultureller Ebene sehr viele Vorz¸ge. Nie war kulturelle Verschmelzung einfacher.
So kennt beispielsweise die Musik als kulturelle Form weder territoriale noch sprachliche Grenzen. L‰ngst hat die sogenannte ÑWeltmusikì aus den Gefilden des Underground gefunden. Die Verschmelzung unterschiedlichster kultureller Musikstile zu einem ‰sthetischen Ganzen hat auch hierzulande an Popularit‰t gewonnen.

Matices pr‰sentiert im Schwerpunkt Nr. 53 einen kleinen Einblick in eine Welt ohne Grenzen. Wie sehr Musik gesellschaftliche Verh‰ltnisse spiegelt; wie sie als Sprachrohr instrumentalisiert werden kann, um ¸ber politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Missst‰nde aufzukl‰ren; wie Musiker und Bands kulturelle Grenzen ¸berwinden und Menschen unterschiedlicher Nationen zusammenf¸hren und wie sehr Musik vor allem Eines ist: Ein Ausdruck von Lebensgef¸hl.

Augen auf! Es gibt was auf die Ohren!

Die Matices 53, zum Schwerpunkt-Thema Musik!

Ausgabe 52: Urbanismo - Lateinamerikanische Städte im Wandel

Die Menscheit zieht es in die Städte ñ weltweit und auch in Lateinamerika. Die Megastädte werden zahlreicher, grˆfler, un¸bersichtlicher, anonymer, schneller. Viele St‰dte sind gepr‰gt von Luftverschmutzung, endemischer Kriminalit‰t, schlechter und unterfinanzierter ÀÜffentlicher Infrastruktur. Groflst‰dte ver‰ndern ihr Gesicht auf dramatische und faszinierende Weise ñ eigendynamisch und unkontrolliert, aber auch gelenkt durch Architekten und Stadtplaner.
Die Einwohner passen sich an und entwickeln neue Lebensstrategien: das ˆffentliche Leben auf dem traditionellen Marktplatz als Treffpunkt f¸r alle Berufs- und Gesellschaftsschichten verschwindet, stattdessen finden Malls und Clubs hohen Anklang beim neuen Mittelstand: Stadtleben hinter verschlossenen T¸ren ñ f¸r die, die es sich leisten kˆnnen. Der Faszination Stadt kann dies wenig anhaben, die Anziehungskraft bleibt. Und es gibt zahlreiche Versuche, es besser zu machen: durch eine ˆkologisch und sozial ausgewogene Stadtplanung, die partizipativ, offen und aktiv versucht, St‰dte wieder zu lebenswerten Orten der menschlichen Interaktion zu machen.

Antworten gibt es in der Matices 52, zum Schwerpunkt-Thema Urbanismo!

Ausgabe 51: ¿QuÈ onda en Venezuela?

Hugo Ch·vez, alter und neuer Pr‰sident von Venezuela, polarisiert wie wenige Pr‰sidenten. Seine Maflnahmen in Venezuela sowie sein Auftreten, der ÷lreichtum Venezuelas und seine ambitionierten nationalen und internationalen Aktivit‰ten laden je nach Standpunkt zu Bewunderung oder Ablehnung ein. Ist er der Retter Venezuelas, und ein Wohlt‰ter der von der Globalisierung Marginalisierten, ein K‰mpfer gegen amerikanischen Neoliberalismus und Imperialismus? Oder ein Populist, ein Ewiggestriger, der ¸bliche Caudillo, der sich mit erdˆlfinanzierten Sozial- programmen seine Anh‰ngerschaft kauft, die demokratischen Institutionen aushˆhlt und weltweit mit Diktaturen kooperiert?

Antworten gibt es in der Matices 51, zum Schwerpunkt-Thema Venezuela!

Ausgabe 50: "Wachstum für die Menschen? Wirtschaft in Lateinamerika"

Finanzkrise in Argentinien, Exportboom in Brasilien, Verstaatlichungen in Venezuela: die neuen Wirtschaftsentwicklungen in Lateinamerika erregen auch in Europa Aufmerksamkeit. matices widmet sich in der neuen Ausgabe den groflen wirtschaftlichen Themen, die in Lateinamerika ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Experten wie Hernando de Soto und Alberto Chong diskutieren ¸ber Privatisierungen, Freihandel, SchattenwirteschaftÖ

Die aktuelle Ausgabe zum Thema Wirtschaft in Lateinamerika ist im Verkauf.

Jetzt in unseren Verkaufsstellen oder direkt online als Abo oder Einzelbestellung

Downloads zu "Socialismo con(tra) rocanrol - 50 Jahre Rockmusik in Kuba"

VR China und Lateinamerika: Ein transpazifischer Br¸ckenschlag

Zum Verh‰ltnis von China und Lateinamerika veranstalten die Fachschaften Regionalwissenschaften Lateinamerika und China vom 10. bis 12. November 2006 einen Kongress an der Universit‰t zu Kˆln. Die Tagung will durch ihren Br¸ckenschlag ¸ber den Pazifischen Ozean aufzeigen, welche Perspektiven die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen trotz ihrer groflen Unterschiede bietet und welche Spannungen ihr innewohnen. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Homepage zum Kongress.

Ausgabe 49: "Wasser"

Zunächst beschäftigt sich ein Artikel mit dem relativ neuen Aspekt Grundwasser und erörtert die geostrategische Bedeutung im Conosur. Ein Beitrag zu Brasilien erläutert marktwirtschaftliche Instrumente in der Umweltpolitik am Beispiel von Wassernutzungsabgaben, die Privatisierung des Wassersektors in Uruguay im Zusammenhang mit einem Referendum ist ein weiteres Thema, zum lange schwelenden Wasserkonflikt in Bolivien gibt es ein Update aus Frauenperspektive, dann haben wir ein Pantanal Porträt, das mit einer Besprechung des brasilianischen Umweltrechts hinsichtlich des Wasserstrassenprojekts kombiniert ist.

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Ausgabe 48: Menschenrechte in Lateinamerika

Die Ausgabe zum Thema Menschenrechte, zum Beispiel mit einem Interview mit dem Berliner Völkerrechtler Christian Tomuschat, sowie Artikeln zur aktuellen Lage der Menschenrechte aus der Sicht von Staaten und Menschenrechtsorganisationen "von unten".
 
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Ausgabe 47: Design

Design ist allgegenwärtig. Wie das im Zusammenhang mit unseren Lieblingsländern steht, lesen Sie in unserem Heft zum Thema Design

Ausgabe 46: Lateinamerika - der katholische Kontinent

Wie glauben die Menschen in Lateinamerika, an was glauben sie und welchen Glaubensgemeinschaften gehören sie an? Wir haben uns auf Spurensuche begeben in einem Kontinent, wo Marienbildchen fast jeden Rückspiegel zieren, alte Götter in katholischen Heiligen weiterleben und selbst Fuflballer religiöse Missionen wahrnehmen... zum Inhaltsverzeichnis!

Ausgabe 45: Don Quijote

Das Heft zum Thema Don Quijote!

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