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Ausgabe 31 - Herbst 2001
Bedeutung und Stellenwert von Reiseberichten

von Walther L. Bernecker

Reiseschilderungen haben eine hohe Bedeutung als historische Quelle, besonders für die Erforschung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte der Staaten Lateinamerikas in den ersten Jahrzehnten ihrer Unabhängigkeit. Die Vielzahl von Reiseberichten damaliger Zeitzeugen ermöglicht einen umfassenden und detaillierten Einblick in Alltag und Lebensgewohnheiten der Bevölkerung. Ihr Wahrheitsgehalt muss jedoch aufgrund verschiedener Aspekte stets einer kritischen Überprüfung unterzogen werden.

Noch immer haben W.B. Stevensons Worte von 1825 kaum etwas von ihrer Gültigkeit verloren, nach denen die Länder Südamerikas zwar im 16. Jahrhundert entdeckt, doch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nahezu unbekannt geblieben sind.1 Die für die nicht-iberoromanische Welt - mit wenigen Ausnahmen, wie etwa der Alexander von Humboldts - bis zur Erlangung der Unabhängigkeit unzugänglich und unerfahrbar gebliebenen lateinamerikanischen Territorien übten einen besonderen Reiz auf die nun auch dorthin vordringenden Reisenden aus. In den 1820er Jahren begannen britische, französische und deutschsprachige Reisende, die für sie exotischen Menschen und Landschaften, ungewohnten Kulturen und Lebensweisen zu erkunden. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen sozialen und kulturellen Erfahrungswelt, verankert in gewachsenen Denkweisen und teilweise auch geleitet von unterschiedlichen Erkenntnisinteressen, erlebten sie eine für sie neue Realität und kamen in direkten Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, aber auch mit anderen Reisenden. Ihre schriftlich formulierten Wahrnehmungen und Erfahrungen der lateinamerikanischen Fremde trugen dazu bei, in ihrer Heimat ein neues Bild des bislang einem größeren Lesepublikum beinahe völlig unbekannten Kontinents zu zeichnen. Ihre Aufzeichnungen bieten eine wertvolle Quelle für die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kulturen und Gesellschaften sowie dem sozialen und politischen Wandel im Lateinamerika des 19. Jahrhunderts, insbesondere in den Jahrzehnten von 1820 bis etwa 1870, als schließlich technologischer Fortschritt und Logistik die Überbrückung von Entfernungen stark vereinfachten und Reisen ihren Pionier- und Abenteuercharakter zugunsten einer frühen Form von „Tourismus“ einbüßten. Mit dem Einsatz von Dampfschiffen und Eisenbahnen wurden Reisen in die unbekannte Welt Lateinamerikas verbreiteter, Informationen zahlreicher und verlässlicher. Zugleich sank der Wert dieser Berichte als historische Quelle. Neben die Reiseliteratur treten umfangreiche Darstellungen von Personen, die jahrelang in amtlichen oder halb-offiziellen Stellen in Lateinamerika tätig waren. Insgesamt liegen in verschiedenen Sprachen viele, zum Teil hervorragende Werke von Zeitgenossen vor, die bei entsprechend vorsichtig-kritischer Auswertung Quellen ersten Ranges darstellen.

Informationsquelle zu Gesellschaft und Ökonomie

Die Reiseliteratur ist vor allem für die Sozial-, Wirtschafts- und Ideologiegeschichte des Subkontinents von Bedeutung, da sich die Historiographie jahrzehntelang auf politische Geschichte konzentrierte. Die innenpolitischen Auseinandersetzungen, zumeist zwischen Liberalen und Konservativen, orientierten die Betrachtung der lateinamerikanischen Geschichte immer wieder auf die vielfältigen Fragen des Staates und der entstehenden Nation und ließen ökonomische und soziale Aspekte in den Hintergrund treten. Zur Vernachlässigung sozialer und ökonomischer Fragen tritt ein zweites historiographisches Gravamen: Historiker haben bisher mit Vorliebe einen Bogen um die ersten 50 Jahre der Unabhängigkeit des Subkontinents gemacht - also gerade um jene Dekaden, in denen eine auffallend große Zahl von Reiseberichten geschrieben und veröffentlicht wurden. In historiographischen Überblicken wird daher immer wieder darauf verwiesen, dass die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts bisher am wenigsten untersucht worden ist. Eine systematische Analyse der Reiseliteratur kann wesentlich dazu beitragen, diese Forschungslücke zu schließen.

Ergänzung offizieller Informationen

Gerade für das erste halbe Jahrhundert staatlicher Unabhängigkeit stellen Reiseberichte eine Quelle dar, die als Ergänzung zu konsularischen oder diplomatischen Berichten, zu (zweifelhaften) Statistiken und Zeitungsberichten oder offiziellen Regierungsverlautbarungen von größter Bedeutung sind, da die Reiseberichte Themen behandeln, die in vielen anderen Quellen kaum oder höchst unzuverlässig abgehandelt werden. So lassen sich der Reiseliteratur wichtige Informationen zu Handel und Bergbau, zu Sitten und Lebensgebräuchen, zur religiösen Praxis und zu Alltagserscheinungen entnehmen. Reisende haben beispielsweise ausführlich die Veränderung der Lebensweise und der Kleidungsgewohnheiten nach der Öffnung des Subkontinents beschrieben. Diesen Beschreibungen lassen sich Form und Umfang des Eindringens ausländischer Einflüsse nach Lateinamerika entnehmen; es lassen sich Rückschlüsse ziehen auf die Zerstörung des einheimischen Handwerks und älterer Manufakturbetriebe, auf die Verdrängung lokaler Produzenten und Händler durch ausländische. Die Ergebnisse solcher Beschreibungen lassen sich in die umfassendere entwicklungstheoretische Debatte über die Möglichkeiten Lateinamerikas einreihen, nach der Unabhängigkeit einen „autonomen“ Entwicklungsweg einzuschlagen. Eine ähnliche Bedeutung haben die Berichte von Agenten von Bergbaugesellschaften; ihnen sind wertvolle Informationen über den Niedergang der Minenindustrie während des Unabhängigkeitskrieges und danach zu entnehmen. Das Leben auf den Haciendas wiederum wird zumeist aus der Perspektive der Eigentümer, die fast immer die Gastgeber der Reisenden waren, geschildert; Mentalitätshistoriker können hervorragend mit solchen Berichten arbeiten, ist es ansonsten doch überaus schwierig, über Vorstellungen und Einstellungen der agrarischen Elite in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Informationen zu erlangen.
Die Bedeutung der Reiseliteratur für wichtige historische Erkenntnisse kann exemplarisch an zwei Beispielen aufgezeigt werden. Gilberto Freyre hat im Hinblick auf das Thema Sklaverei in seinen Arbeiten über Nordostbrasilien ausführliche Reiseberichte als Quellen herangezogen. (Viele Reiseberichte beschäftigen sich mit dem Thema Sklaverei, besonders in Brasilien und der Karibik.) Und Ciro F. Cardoso greift in seinen Studien über die Entstehung der großen Kaffeepflanzungen auf Reiseberichte zurück, um aufzuzeigen, wie der Mangel an Arbeitskraft steigende Löhne nach sich zog.
Insgesamt ist Reiseliteratur eine unverzichtbare, bisher bei weitem nicht ausgeschöpfte Quelle zu Arbeitsverhältnissen, Löhnen und Preisen, zu Handwerk und einsetzender Indust-rialisierung, zu Ackerbau und Viehzucht, Handel und Konsum, zum Fortschritt in den Arbeitstechniken (Landwirtschaft und Industrie), kurzum: zu den vielfältigen Wandlungen, welche die lateinamerikanischen Gesellschaften innerhalb weniger Jahrzehnte nach der Öffnung des Subkontinents durchliefen.

Wahrheit oder Fiktion?

Die Verwendung von Reiseberichten als historische Quelle ist allerdings nicht unproblematisch. Die Reisebeschreibung als Gattung ist gekennzeichnet in erster Linie durch ihren Anspruch, Wahres über ein fremdes Land zu vermitteln. Der Autor, so lautet die stillschweigende Übereinkunft zwischen ihm und dem Leser, berichtet getreulich überdies, was er gesehen hat, und vermittelt es sprachlich adäquat. Das heißt, dass sein Bericht mit den Ausdrucks- und Beschreibungsmitteln der Sprache keine entscheidenden Verfälschungen der beschriebenen Wirklichkeit vornimmt. Diese Übereinkunft muss aber im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung und Auswertung von Reiseberichten eingehend hinterfragt werden. In Reisebeschreibungen bestehen zwei konstitutive Ebenen nebeneinander, die in einem unaufgelösten Spannungsverhältnis stehen. Die erste ist die pragmatische Ebene und betrifft Inhalte, Interessen des Autors, Funktionen des Textes usf.. Zu dieser gehören die faktischen Informationen ebenso wie die konkrete Funktion, die für den Text vorgesehen ist: Kaufmannsbuch, Kunstführer u. dgl.. In diesem Bereich liegt der Wert von Reisebeschreibungen als historische Quelle begründet. Die sprachliche Form tritt demgegenüber in den Hintergrund und gilt lediglich als Instrument der Vermittlung von Information.

Objektivität versus Literaturästhetik

Die korrekte Auswertung von Reisebeschreibungen als Quelle hängt aber in wesentlichem Maße davon ab, dass die mit dem sprachlich-literarischen Ausdruck verbundenen Deutungen dessen, was beschrieben wird, aufgezeigt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die untersuchten Texte nicht nur Fakten bereitstellen, sondern wenn sie darüber hinaus als Zeugnisse für die komplexen Prozesse der Erfahrung der Fremde, der Assimilierung und des Austausches von Kulturen dienen sollen. Um diese Auswertung leisten zu können, ist es nötig, die zweite Ebene, nämlich die literarästhetische Seite von Reisebeschreibungen zu berücksichtigen. Diese unterliegen bei ihrer Entstehung, ebenso wie andere Texte auch, den Gewohnheiten und Vorstellungen literarischer Gestaltung, die im Augenblick ihres Entstehens gültig sind. Das hat nicht nur Auswirkungen in stilistischer Hinsicht. Die literarische Tradition, aus der Reisebeschreibungen sich herleiten, bestimmt darüber hinaus oftmals das, was als interessant und berichtenswert erscheint, auch was als schön gilt. Bei der Gestaltungsarbeit fließen Vorstellungen ein, die nicht vom tatsächlich erlebten Land hervorgerufen sind, sondern aus der literarischen Vorbildung und aus der Erwartung der Autoren hervorgehen, so dass der pragmatische Aspekt der Reiseberichte eine Filterung erfährt. Diese Filterung ist die Stelle, an der Vorurteile, Klischees und Assimilationen an bestehende Weltbilder mit der pragmatischen Information verbunden und durch den Anspruch auf Wahrhaftigkeit in den Rang von Tatsachen erhoben werden. An dieser Stelle kommt auch die Rezeption bereits bestehender Beschreibungen zum Tragen, wodurch die dargestellte Fremde ersichtlich nicht nur das Ergebnis eigener unmittelbarer Anschauung ist, sondern, gleichsam im Zuge einer Sekundärverwertung, bereits gestaltete Wahrnehmungen aufgreift. In letzter Konsequenz kann das bedeuten, dass die vermittelte Welt nicht mehr von der Wirklichkeit bestätigt werden kann, sondern allein aus einem Geflecht von Texten besteht. Demzufolge ist es unumgänglich, zusätzlich zur historischen Auswertung auch die literarischen Mechanismen aufzuzeigen, die in den Reisebeschreibungen aussagebildend eingesetzt werden.

Verfassertypen und Funktionalität von Reiseschilderungen

Zu den wichtigsten Verfassertypen von Reiseliteratur zählen Geschäftsleute, Wissenschaftler, Entdecker und Künstler, Soldaten, Seeleute und Abenteurer, Siedler und Ansiedlungsagenten, Diplomaten und andere Offizielle, Geistliche und Missionare.2 Ihre jeweils von spezifischen Interessen geleiteten und vor dem persönlichen kulturellen Hintergrund zu verstehenden Beobachtungen lassen ein facettenreiches Spektrum von Impressionen entstehen, dessen Details vor allem im Diskussionsprozess sich ergänzender Fachdisziplinen zu einem Bild der Gesellschaft Lateinamerikas im 19. Jahrhundert vereint werden können. Die Autoren weisen, je nach Interessenlage, ihren Berichten unterschiedliche Funktionen zu: Anleitungen für Auswanderer, pragmatisch orientierte Reiseführer für Reisewillige, wissenschaftlich orientierte Darstellungen, die den Gegenstand systematisch zu gliedern versuchen, poetische Erlebnisberichte oder sogar pädagogische Vorhaben, die einem bildungsbeflissenen Leserkreis neue Welten näher bringen und selbst schon den jüngsten Lesern ein Weltbild vermitteln wollen. Diese unterschiedlichen Funktionen können verbunden werden mit den literarischen Traditionen und Konventionen, die in ihnen in Erscheinung treten. Aus beiden zusammen ist es dann möglich, die Entstehung „von konkreten, kulturell, national und historisch spezifizierbaren Vorstellungen über andere Kulturen“3 aufzuzeigen, unter adäquater Berücksichtigung der verschiedenen Grade der Stilisierung bzw. Pragmatisierung, die beim Vorgang der Verschriftlichung des Reiseerlebnisses zum Tragen kommen. Die Erfahrung der Alterität, die der Reisebericht am unmittelbarsten zu formulieren gezwungen ist, erweist sich deshalb als mediatisiert, zum einen durch ihre Funktionalisierung, zum anderen aber auch durch die Mentalitätsgebundenheit von Wahrnehmung, Verschriftlichung und nicht zuletzt von Rezeption.

Weiterführende Anregungen

So umfangreich der Korpus der Reiseliteratur auch erscheinen mag, erfasst er doch nicht flächendeckend ganz Lateinamerika, sondern ist an den großen Reiserouten des 19. Jahrhunderts orientiert. Diese verlaufen insbesondere in und über Brasilien, Mexiko und Argentinien, schließen aber auch Chile, Peru und Kolumbien ein. Venezuela, Ecuador, Bolivien und Uruguay fanden dagegen weniger Beachtung, und zu Kuba und Zentralamerika liegen überwiegend nordamerikanische Reiseberichte vor. Wer somit auf Reiseliteratur als Quellengattung zurückgreift, wird den durchaus überschaubaren Textkorpus unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Forschungsstands in seiner Vielfalt nutzbar machen müssen. Zeitlich bietet es sich an, nach der umfassenden Humboldt-Rezeption den Reiseberichten den Vorzug zu geben, welche die ersten fünf Jahrzehnte der neuen Staaten zu beschreiben suchen. Gerade dieser Textkorpus wurde bis heute allenfalls punktuell gewürdigt,4 eine fächer- und länderübergreifende Untersuchung steht dagegen für Reiseliteratur über Lateinamerika und die Karibik im 19. Jahrhundert5 noch aus. Während in der Literaturwissenschaft gerade in den letzten Jahren zunehmend Interesse für die Erschließung und Verwendung von Reiseberichten als Primärliteratur zu verzeichnen ist,6 ziehen andere Disziplinen Reiseberichte noch immer gerne eklektizistisch, manchmal auch nur zufällig zu Rate, wenn alternative Überlieferungen und Quellen nicht aufgeboten werden können. Dies ist umso erstaunlicher, als anlässlich der 500-Jahr-Feiern dem Lateinamerika des 16. Jahrhunderts, der „Entdeckung“ Lateinamerikas also, bemerkenswerte Beachtung geschenkt wurde. Seiner „Wiederentdeckung“ in der Öffnungsphase des 19. Jahrhunderts ist sie jedoch bislang noch weitgehend versagt geblieben.7 Dieser Hintergrund bestimmt zugleich den primären Rezeptionsbereich der zu untersuchenden Texte. Erwartungen über das fremde Land, Spezifik der Publikationsorgane und Funktionen der Texte werden in ihrem Kontext gesehen, um die Tiefenschichtung der Berichte transparenter erscheinen zu lassen

  1. Sinngemäß zitiert nach W.B. Stevenson: An Historical and Descriptive Narrative of 20 Years Residence in South America. 3 Bde. London 1825, Bd. 1, S. VII.
  2. Magnus Mörner: Europäische Reiseberichte als Quellen zur Geschichte Lateinamerikas von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis 1870. In: Antoni Maczak/Hans Jürgen Teuteberg (Hrg.): Reiseberichte als Quellen europäischer Kulturgeschichte. Aufgaben und Möglichkeiten der historischen Reiseforschung. Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 1982, S. 284.
  3. Peter J. Brenner: Reisen in die Neue Welt. Die Erfahrung Nordamerikas in deutschen Reise- und Auswandererberichten des 19. Jahrhunderts. Tübingen 1991, S. 3.
  4. Exemplarisch soll hier Gabriela Maria Gertrud Koch-Weithofers Dissertation über Peru im Spiegel deutschsprachiger Reiseberichte (1790-1860) (Tübingen 1993) genannt werden.
  5. Über das 18. Jahrhundert liegen die Beiträge eines Symposiums des Bremer Forschungsschwerpunkts „Literatur der Spätaufklärung“ vor: Wolfgang Griep/Hans-Wolf Jäger (Hrg.): Reisen im 18. Jahrhundert. Neue Untersuchungen. Heidelberg 1986. Über allgemeine Probleme des Reisens, Reisen in Europa und Reisen nach Übersee liegen die Vorträge des 9. Wolfenbütteler Symposions vor: Antoni Maczak/ Hans Jürgen Teuteberg (Hrg.): Reiseberichte als Quellen europäischer Kulturgeschichte. Aufgaben und Möglichkeiten der historischen Reiseforschung. Wolfenbüttel 1982.
  6. Stellvertretend hierfür sind z.B. Peter J. Brenner: Reisen in die Neue Welt. Die Erfahrung Nordamerikas in deutschen Reise- und Auswandererberichten des 19. Jahrhunderts. Tübingen 1991 oder auch Wolfgang Neuber: Fremde Welt im europäischen Horizont. Zur Topik der deutschen Amerika-Reiseberichte der Frühen Neuzeit. Berlin 1991.
  7. Vgl. den multidisziplinären Sammelband, der eine Reihe von systematischen Überlegungen aufgreift, wie sie hier skizziert worden sind, von Walther L. Bernecker/Gertrut Krömer (Hrg.): Die Wiederentdeckung Lateinamerikas. Die Erfahrung des Subkontinents in Reiseberichten des 19. Jahrhunderts. Frankfurt am Main 1997.
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